Stoßwellentherapie

Bei der Stoßwellentherapie werden Schalldruckwellen erzeugt und in der Tiefe im Gewebe gebündelt. Hierdurch kann es dann durch wiederholte Anwendung zur Zerrüttung von Festkörpern ( z. B. Sehnen- und Gewebsverkalkungen ) kommen. Umliegendes Gewebe, wie Blutgefäße, Nerven und Sehnen werden von den Stoßwellen nicht beeinträchtigt.

Der Heilungsverlauf ist abhängig von dem Ausmaß einer Verkalkung oder Sehnenverdickung und meist nach wenigen Wochen abgeschlossen.

Im Durchschnitt sind 3-5 Sitzung erforderlich.

Klassische Anwendungsindikationen sind:

  • Tennis- oder Golferellenbogen ( Epicondylitis humeri radialis oder ulnaris)
  • Verkalkungen an der Schulter ( Tendinitis calcarea )
  • Fersensporn ( Fasciitis plantaris )
  • nicht heilende Knochenbrüche ( Pseudarthrosen )
  • chronische Wunden und Ulcus cruris
  • schmerzhafte Sehnenansätze, wie z.B. Schultersteife u.a.
  • schmerzhafte Triggerpunkte der Muskulatur